Entscheidungen · 1. August 2026

Gute Entscheidungen treffen, wenn der Kopf sich im Kreis dreht

Kennst du das? Du hast alle Argumente hundertmal durchgekaut, die Liste ist längst geschrieben – und trotzdem bist du keinen Schritt weiter. Das liegt selten daran, dass Informationen fehlen. Meist weiß ein Teil von dir die Antwort längst und ein anderer Teil will sie nicht hören.

Warum der Kopf sich im Kreis dreht

Grübeln ist oft kein Nachdenken, sondern Aufschieben mit gutem Gewissen. Solange wir abwägen, müssen wir nichts entscheiden – und nichts riskieren. Der Kreisverkehr im Kopf ist bequemer als die Ausfahrt.

Die Probier-Frage

Stell dir vor, die Entscheidung wäre gefallen – für Option A. Lebe einen Tag gedanklich damit. Wie fühlt sich der Morgen an? Dann dasselbe mit Option B. Nicht die Argumente vergleichen, sondern die Gefühle. Erleichterung ist eine Antwort. Enge auch.

Entscheiden heißt nicht, sicher zu sein

Die Vorstellung, es gäbe die eine richtige Entscheidung, die sich hundertprozentig sicher anfühlt, ist eine Falle. Gute Entscheidungen fühlen sich oft nach 70 Prozent an – und die restlichen 30 wachsen unterwegs.

Wenn du gerade vor so einer Frage stehst und dich im Kreis drehst: Manchmal genügt ein Gespräch mit jemandem, der von außen draufschaut. Melde dich gern.

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